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Sport und Krebs - Schonen war Gestern

 Sportliche Aktivität spielt nicht nur bei der Herzkreislauf Fitness sondern auch bei der Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen eine wichtige Rolle. Krebs ist leichter zu vermeiden als zu therapieren. Wer regelmäßig Sport treibt, senkt das Risiko, an Krebs zu erkranken. So können sportlich aktive Menschen das Risiko um durchschnittlich 20-30 % reduzieren. Wie ein Medikament hängt dies teilweise auch mit der Dosis (Intensität) der wöchentlichen Sportaktivität zusammen. Aber nicht nur in der Vorbeugung sondern auch während der Behandlung von Krebserkrankungen hat die aktive Bewegungstherapie eine große Bedeutung.

Noch vor einigen Jahrzehnten wurde die körperliche Aktivität in der Schulmedizin bei der Behandlung von Krebserkrankungen verbannt. Zu groß waren die Bedenken, Metastasen durch Bewegungen zu verschleppen und die angegriffene Gesundheit noch weiter zu schwächen. Dass die Patienten, die an Krebs erkranken, Sport machen sollen, obwohl eine lebenserhaltende medizinische Therapie ansteht, klingt für viele Betroffene zunächst widersprüchlich. Es ist jedoch genau das Gegenteil der Fall. Die Bewegungstherapie ist als unterstützende Maßnahme zu werten, die die Behandlung ideal ergänzt.

Dr. J. Bong Chefarzt der Orthopädie, Unfall- und Handchirurgie am St. Martinus-Hospital Olpe führt aus, „Sowohl durch die Immobilität als auch durch die Behandlung tritt eine Minderung der körperlichen und psychischen Leistungsfähigkeit auf, weshalb der Patient nicht mehr aktiv am familiären und beruflichen Leben teilnehmen kann. Sportliche Betätigung bei der Behandlung einer Krebserkrankung zielt nicht auf eine ambitionierte wettkampfmäßige Leistungssteigerung sondern vielmehr darauf, die Bewegungstherapie als therapeutische Maßnahme zu nutzen“.

Wie selbstverständlich werden nach einer Herzerkrankung die Angebote der zahlreichen Herzsportgruppen in Anspruch genommen. Weniger etabliert ist dies bei Krebserkrankungen. Das zahlenmäßige Angebot der Krebssportgruppen ist deutlich geringer und wird darüber hinaus vor allem von Frauen genutzt! Nicht verwechselt werden darf die Sportgruppe mit einer Selbsthilfegruppe.

 

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